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Gynäkomastie
Gynäkomastie ist ein Problem, unter welchem Männer leiden. Es handelt sich um ein- oder beidseitige Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Am häufigsten kommt die sog. präpuberale Gynäkomastie im Jugendalter zwischen dem 10. und 17. Altersjahr /fast zu 70%/ vor, die durch das hormonelle Ungleichgewicht im Organismus verursacht ist.
Die Gynäkomastie kann jedoch auch im höheren Alter /eher nach dem 60. Jahr / vorkommen, wo die Ursache verschiedene Medikamente, therapeutisch verabreichte Hormone, Lebererkrankungen und nur sehr selten auch geschwulstartige Erkrankung der Milchdrüse bei Männern sein kann.
Wie soll man bei Gynäkomastie vorkommen?
Fachliche Untersuchung
Beim Verdacht auf Gynäkomastie sollte der Patient in einer mammologischen Beratungsstelle untersucht werden, die fast bei allen chirurgischen Abteilungen vorhanden ist. Die weitere Therapie verläuft in Zusammenarbeit mit einem Endokrinologen /Arzt, der sich mit der Therapie hormoneller Störungen befasst/.
Wird die Milchdrüse, sei es spontan oder nach einer hormonalen Therapie, nach einer gewissen Zeit reduziert, werden die Patienten in die Abteilung plastischer Chirurgie zur operativen Entfernung der vergrößerten Drüse geschickt.
Entfernung
Die Entfernung wird aus 2 Gründen durchgeführt.
- Die weibliche Körperdeformation ist für einen jungen Mann psychisch kaum erträglich.
- Aus präventiven Gründen, um eine eventuelle Geschwulsterkrankung im höheren Alter zu vermeiden.
Bei großen, monströsen Gynäkomastien ist nicht nur die Drüse zu entfernen, sondern auch die Fettschicht sowie die überschüssige Haut zu reduzieren.
Die Operation erfolgt unter Vollnarkose.
Nach der Operation der Gynäkomastie
- Klinikaufenthalt 1-2 Tage.
- Nähte werden nach ca. 14 Tagen entfernt.
- Volle körperliche Belastung, inkl. Krafttraining nach 6 Wochen bei unkompliziertem Ablauf.
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